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Maschenprobe stricken

Für eine Maschenprobe stricke ich ein Rechteck von mindestens 12 x 12 cm. Hierzu multipliziere ich die auf der Banderole der Wolle angegebene Maschenzahl für 10 cm mit 1,2 runde das Ergebnis auf eine ganze Zahl auf und schlage diese Maschenzahl dann an. Meist nehme ich hierfür die angegebene Nadelstärke. Ich stricke dann glatt rechts bis zu einer Höhe von 12 cm, kette locker ab, feuchte das Strickstück an und lasse es trocknen. Schneller geht es mit einem Dampfbügeleisen. Das Strickstück von links leicht dämpfen ohne das Bügeleisen aufzusetzen. Anschließend die Maschenprobe auf eine feste Unterlage legen und mit Hilfe von einem Maßband mittig ein Quadrat mit Seitenlänge 10 cm markieren. Innerhalb der Markierung nun Maschen und Reihen zählen. Rand-, Anschlag-, und Abkettmaschen werden nicht berücksichtig, also nicht gezählt. Selbstverständlich kann man hierfür auch einen Zählrahmen benutzen. Gezählte Maschen und Reihen mit der Angabe auf der Banderole vergleichen.
Mehr gezählte Maschen als auf der Banderole angegeben bedeutet es wurde mit zu dünnen Nadeln gestrickt.
Weniger gezählte Maschen als auf der Banderole angegeben bedeutet es wurde mit zu dicken Nadeln gestrickt.
Über einen normalen Dreisatz kann man nun auch die Maschenzahl berechnen, die man für das jeweilige Strickwerk benötigt. Ebenso natürlich auch über cm eine Vergrößerung oder Verkleinerung des Strickobjektes vornehmen.